Die wunderbare Varianz des Horrorgenres

Kaum ein Genre muss sich so oft sagen lassen, dass seine Vertreter „gleichförmig“ oder „nach Schema F“ geformt seien wie das Horrorgenre. Frei nach dem Motto „Haste einen gesehen, haste alle gesehen“ lehnen viele Leute das Genre kategorisch ab; von vielen wird mit allgemeinem Gültigkeitsanspruch ein „Ich mag keine Horrorfilme und sehe sie nicht an“ in den Raum gestellt, zumeist, nachdem vielleicht zwei oder drei Genrevertreter gesichtet wurden. Zugleich haben viele Horrorfilme irsinnigen Erfolg an den Kassen und finden viele Fans, die den Reiz des Genres aber auf „Heftig Gruselig“ und „geil splatterig“ reduzieren. Sowohl die eine, als auch die andere Fraktion tut dem Genre damit Unrecht. Unterschlagen nämlich wird durch derartige Sichtweisen die wunderbare Varianz des Horrorgenres. Continue reading „Die wunderbare Varianz des Horrorgenres“

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Ready Player One

Kaum ein Regisseur hat den Typus Film, der gemeinläufig als Blockbuster bekannt ist, so geprägt wie Steven Spielberg. Vor über 40 Jahren definierte er diese Sorte Film und tat es seitdem immer wieder. Der spielberg’sche Blockbuster ist dabei geprägt vom Staunen, vom Mitfiebern, vom kindlichen Erleben, vom Erhabenen und Wunderlichen. Die Zeit des Blockbusters, der aber am wundersamsten überhaupt, dem Leben nämlich, interessiert war ist aber längst vergangen. Continue reading „Ready Player One“